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Kokosöl - Wirkung, Anwendung und Studien

Rundum gesund, vital, schlank und schön - mit Kokosöl

Es ist nahezu unmöglich, einen Überblick über die Vielzahl bereits vorhandener und auch neuer Produkte im Gesundheitsbereich zu behalten. Doch es ist die Natur, die uns die wertvollsten Geschenke macht. Eines davon ist Kokosöl, dessen Wirkung in Bezug auf die Gesundheit, die Schönheit, ein gutes Körpergefühl und die Vitalität nicht nur gepriesen wird, sondern anhand von zahlreichen Studien belegt ist. Was es alles kann - Sie werden staunen!

Kokosöl ist eine Schatztruhe aus einzigartigen und wertvollen Inhaltsstoffen

Kokosöl besitzt eine große Fülle an Inhaltsstoffen, die in dieser Konzentration einzigartig und wertvoll sind. Zu den wichtigsten Vitamine, Mineralien und Spurenelementen, Aminosäuren, Antioxidantien und Laurinsäure gehören diese:

  • Bei den Mineralstoffen dominieren Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor.
  • Außerdem enthält es essenzielle Spurenelemente, unter anderem Eisen, Zink, Kupfer und Mangan.
  • Neben Mineralien und Spurenelementen punktet es auch bezüglich seines Vitamingehaltes. Darin enthalten sind B-Vitamine, Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K.
  • Das gilt auch für die lebenswichtigen Aminosäuren Lysin, Threonin, Phenylalanin, Valin, Methionin, Tryptophan, Isoleucin und Leucin, die ebenfalls Bestandteile des Kokosöls sind. Aminosäuren sind im übertragenen Sinne Bausteine der Proteine, von denen einige als Proteinsubstanzen Organe, Muskeln, Drüsen, Sehnen, Haare und Nägel bilden. Die aus der Nahrung aufgenommenen Aminosäuren werden als sogenannte essenzielle Aminosäuren bezeichnet, während die vom Körper selbst produzierten nicht-essenzielle Aminosäuren genannt werden.
  • Die Aminosäuren Isoleucin, Valin und Leucin werden von Kraft- und Ausdauersportlern bevorzugt als Nahrungsergänzung eingenommen. Tatsächlich kann mit dem Verzehr und der Verwendung des Kokosöls auf diese zusätzliche Zufuhr dieser Aminosäuren verzichtet werden.
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  • Es weist außerdem einen hohen Gehalt an Laurinsäure auf, die im Körper zu Monolaurin umgewandelt wird. Dabei handelt es sich um eine Fettsäure, die zu den bedeutendsten Inhaltsstoffen von Kokosöl zählt. Sie hat die Eigenschaft, Viren und Bakterien zu zerstören, indem sie die sie schützende Lipidmembran durchdringt. So haben beispielsweise Grippeviren oder Bakterien, die Harnwegsinfektionen oder Zahnfleischerkrankungen auslösen, haben keine Chance. Diese antimikrobielle Wirkung der in Kokosöl enthaltenen Laurinsäure ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Wirkung von Kokosöl auf Haut und Haare

Kokosöl ist nicht nur aufgrund seiner Inhaltsstoffe gesund. Es leistet auch wertvolle Dienste für Haut und Haare. Das gilt sowohl für die Pflege und Gesunderhaltung von Haut und Haaren. Darüber hinaus kann es auch bei bestimmten Hautproblemen verwendet werden.

1. Kokosöl eignet sich hervorragend für die Pflege der Haut. Das gilt für den Körper und für das Gesicht gleichermaßen. Es kann pur auf die Haut aufgetragen und ohne weitere Zusätze verwendet werden. Darüber hinaus ist es möglich, mit diesem hochwertigen Öl Kosmetik selbst herzustellen. Durch das Auftragen wird die Haut samtig und weich, sie speichert Feuchtigkeit und schützt vor dem unerwünschten Spannungsgefühl. Aufgrund der antimikrobakteriellen Wirkung wird die Haut vor schädlichen Einflüssen von außen geschützt und kann auch Hautunreinheiten sowie Hautkrankheiten positiv beeinflussen. Rissige Hautpartien, zum Beispiel an den Ellenbogen, an trockenen Händen oder auch an den Füßen, sowie trockene Haut werden weich und geschmeidig. Das geschieht ganz ohne Zusatzstoffe, die für allergische Hautreaktionen verantwortlich sein können.

2. Mit Kokosöl Akne und Pickel sowie Hauterkrankungen bekämpfen

Jeder kennt sie, die lästigen Pickel in der Pubertät. Immer häufiger gibt es jedoch Menschen, die ein Leben lang den Kampf gegen Pickel und Akne führen, die zu sich zu einer ernsthaften Hauterkrankung entwickeln kann. Sie beeinträchtigt nicht nur das Aussehen, sondern kann die Haut angreifen und dauerhaft Narben hinterlassen. Auch bei Pickeln und Akne eignet sich Kokosöl sehr gut, das zu einer Rückbildung der Entzündungsherde führt. Grund ist seine antimikrobakterielle Wirkung, durch die entzündete Hautpartien abklingen und ein Fortschreiten verhindern. Auch Schuppenflechte und Neurodermitis sind Hauterkrankungen, die die Betroffenen sehr beeinträchtigen können. In verschiedenen Studien konnte die positive Wirkung von Kokosöl auf Neurodermitis und Schuppenflechte nachgewiesen werden. Das gilt auch für Herpes, der durch kleine Bläschen sichtbar und von Viren verursacht wird.

3. Das lässt hoffen: Die kosmetische Wirkung von Kokosöl

Kokosöl hat in vielerlei Hinsicht eine positive Wirkung auf die Haut. Mit zunehmendem Alter zeichnen sich im Gesicht Falten ab. Sie fallen uns deshalb ins Auge, weil wir am Tag mehrere Male in den Spiegel sehen. Der Kosmetikmarkt ist voll von Produkten, die Faltenfreiheit verheißen. Tatsächlich muss es kein teurer Cremetiegel sein, denn auch Kokosöl hilft auf natürliche und effektive Weise, Fältchen zu mildern. Zahlreiche Mineralien, Antioxidantien und Vitamine versorgen die Haut mit den Nährstoffen, die sie braucht, um möglichst lange ihre Elastizität zu wahren. Kokosöl versorgt die Haut außerdem mit Feuchtigkeit und Laurinsäure, wodurch die Spannkraft erhöht, vorhandene Fältchen reduziert und die Entstehung neuer Falten verhindert werden.

Augenringe im Gesicht und Altersflecken im Gesicht und an den Händen sind ebenfalls Störfaktoren, die das Selbstbewusstsein beeinträchtigen können. Augenringe entstehen durch Ablagerungen sowie durch Veränderungen der Blutgefäße, die sich unterhalb der Augen befinden. Ursächlich können Krankheiten sein ebenso wie Schlafmangel sowie belastende und andauernde Stresssituationen. Auch hier kann Kokosöl helfen. Dazu wird eine kleine Menge Kokosöl sanft mit den Fingern unterhalb der Augen aufgebracht und vorsichtig mit den Fingerkuppen verteilt. Diese Anwendung wird am besten abends über einen längeren Zeitraum wiederholt. Auch wenn es den meisten Menschen unangenehm ist, so sind es die Altersflecken, die bezüglich des Alters eine deutliche Sprache sprechen. Ab dem 50. Lebensjahr beginnen sie ihren Siegeszug und vermehren sich von Jahr zu Jahr. Eigentlich sind es harmlose Pigmentablagerungen in der Haut, die die meisten Menschen und insbesondere Frauen, als sehr störend empfinden. Um sie verblassen zu lassen, müssen keine harten Geschütze aufgefahren werden. Auch mit Kokosöl können Sie Erfolge erzielen. Die Altersflecken werden mit Kokosöl blasser und fallen weniger auf.

Haare und Kopfhaut pflegen und vitalisieren mit Kokosöl

Die Haare prägen maßgeblich das äußere Erscheinungsbild eines Menschen. Die Qualität der Haare ist abhängig von erblichen Faktoren, von der Ernährung und natürlich von der Pflege. Es sind vor allem die Haare, die ebenso wie das Gesicht zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Das gilt für die UV-Strahlung und trockene Heizungsluft ebenso wie für schwankende Temperaturen, Wind und Wetter. Schöne und gesunde Haare sind deshalb auch eine Frage der Pflege. Ganz entscheidend kommt es auf die Inhaltsstoffe der verwendeten Pflegeprodukte an. Und auch bei der Haarpflege - Sie ahnen es bereits - zeigt Kokosöl hervorragende Qualitätsmerkmale.

Die positive Wirkung auf die Haare wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Es ist eines der besten Mittel, um strapazierte und trockene Haare zu revitalisieren. Die Pflege mit Kokosöl verleiht Ihren Haaren mehr Vitalität, mehr Glanz, Frische, Spannkraft und Volumen. Selbst bei Haarausfall wurden gute Ergebnisse erzielt, da es die Kopfhaut mit wichtigen Nährstoffen versorgt und das Haarwachstum durch die Stimulation der Haarwurzeln und der Kopfhaut anregen kann. Auch die Haarstruktur wird durch Vitamine und Nährstoffe verbessert, Haarschäden werden repariert und sprödes, stumpfes und trockenes Haar vitalisiert. Um die Wirkung von Kokosöl für die Haare zu nutzen, wird es vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassiert und mit den Fingerspitzen in den Haaren verteilt. Anschließend wird die Kur ausgewaschen und die Haare mit einem milden Shampoo gewaschen.

Mit Kokosöl abnehmen - langsam, aber dauerhaft

Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme sind dankbare Themen, die jahrein jahraus die Medien und auch ganze Industriezweige beschäftigen. Kokosöl kann zur Gewichtsabnahme beitragen, denn es übt eine regulierende Wirkung auf den gesamten Energiehaushalt des Körpers aus. Abnehmen mit Kokosöl bedeutet gesundes Abnehmen, das zwar langsam, aber dafür nachhaltig und dauerhaft verläuft. Längst ist es bekannt, dennoch ist der Grundsatz des dauerhaften Abnehmens an dieser Stelle noch einmal erwähnenswert: Das Geheimnis des Abnehmens besteht darin, dass dem Körper über einen längeren Zeitraum weniger Energie zugeführt wird, als er tatsächlich verbraucht. Kokosöl ist ein hochwertiges Nahrungsmittel und ein besonderer Energielieferant. Es enthält spezielle Fette, die vom Körper anders verarbeitet werden als herkömmliche Fette.

Dabei handelt es sich um sogenannte mittelkettige Triglyceride, die von der Leber absorbiert und in Energie umgewandelt werden. Dafür brauchen sie im Rahmen des Verdauungsprozesses auch keine Gallenflüssigkeit. Die mittelkettigen Triglyceride werden in Ketone umgewandelt, die den Körper mit Energie versorgen, die jedoch nicht in Form der gefürchteten Fettdepots in den Zellen eingelagert werden. Stattdessen stimulieren sie den Stoffwechsel und sorgen im gesamten Organismus für einen Leistungsschub, was für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit gleichermaßen gilt.

Schlankmachende Wirkung von Kokosöl wissenschaftlich nachgewiesen

Die schlankmachende Wirkung von Kokosöl ist durch mehrere Studien wissenschaftlich untermauert. Zwei der wichtigsten Studien sind die Prior-Studie aus den 1960er Jahren und eine neuere Studie aus dem Jahr 2010.

Die PRIOR-STUDIE wird auch "Pukapuka Studie" genannt und geht auf Dr. Ian. A. Prior zurück. Prior war ein neuseeländischer Forscher, der in den 1960er Jahren auf ein in Polynesien lebendes Inselvolk stieß, das dort abgeschieden von der übrigen Welt lebte. Er war von den Bewohnern fasziniert, da ihr Gesundheitszustand nahezu perfekt war und dass sie ausnahmslos ein ideales Körpergewicht aufwiesen. Als er sich mit den Lebensgewohnheiten und der Ernährung der Inselbewohner auseinander setzte stellte er fest, dass Kokosnüsse ihr Hauptnahrungsmittel waren. Die pazifischen Inselbewohner aßen nicht nur das Fruchtfleisch der Kokosnuss, sondern verwendeten das extrahierte Öl für die Herstellung von Speisen. Schon damals lieferte die Prior-Studie den Beweis dafür, dass Öl nicht nur den Gesundheitszustand sehr positiv beeinflusst, sondern auch eine schlankmachende Wirkung hat.

Eine im Jahr 2010 durchgeführte Studie kam zu einem differenzierten Ergebnis. Ein 16-köpfiges chinesisches Forscherteam konnte anhand einer Studie nachweisen, dass Kokosöl mittel- und langkettige Triglyzeride enthält. Sie haben die Fähigkeit, den Fettstoffwechsel nachhaltig positiv zu beeinflussen. Doch das war nicht alles. Dem Forscherteam aus China gelang der Nachweis, dass Kokosöl den Fettstoffwechsel sogar modulieren und positiv verändern beziehungsweise ankurbeln kann.

Gewicht regulieren mit Kokosöl - das können Sie tun

Abhängig vom Körpergewicht reichen täglich ein Esslöffel oder ein Teelöffel Kokosöl aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das Kokosöl nehmen Sie entweder pur ein, oder Sie vermischen es mit anderen Nahrungsmitteln. Das ist jedoch nicht die einzige Verwendungsmöglichkeit in der Küche. Kokosöl können Sie auch zum Braten, Backen und Kochen verwenden. Selbst bei einer Zubereitung mit hohen Temperaturen bleiben die gesunden Nährstoffe erhalten, und es entstehen keinerlei bedenkliche Schadstoffe.

Die Wissenschaft belegt die Wirkung von Kokosöl mit Studien

Immer öfter ist Gegenstand von Forschungen. Es scheint, als ob sich die Wissenschaft dem Potenzial von Kokosöl auf die menschliche Gesundheit immer weiter öffnet.

1. In der bereits erwähnten, und im Jahr 2010 durchgeführten achtwöchigen Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20473577) konnte ein chinesisches Forscherteam am Beispiel von übergewichtigen Personen die Wirkung von Kokosöl auf die Gesundheit nachweisen. Beim Messen der Triglyceridwerte, die im Rahmen von Blutuntersuchungen an den Probanden durchgeführt wurden, konnten die Forscher einen Zusammenhang zu Fettstoffwechselstörungen herstellen. Fettstoffwechselstörungen können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterienverkalkung und Thrombosenbildung bedingen. Die Probanden wurden deshalb dazu angehalten, in der Küche ausschließlich reines Kokosöl zu verwenden. Nach acht Wochen waren die Blut- und Körperfettwerte deutlich gesunken ebenso wie das Unterhaut-Fettgewebe und die Fettdepots im Bauchbereich. Beide gelten als besondere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

2. Im September 2012 gelang es irischen Wissenschaftlern des Athlone Institue of Technology Irland in einer Studie (https://www.sciencedaily.com/releases/2012/09/120902222459.htm) nachzuweisen, dass Kokosöl eine Schutzwirkung gegen kariesauslösende Bakterien entfaltet. In allen zivilisierten westlichen Ländern nehmen Menschen viel zu viel Zucker zu sich, was sich negativ auf die Zahngesundheit auswirkt. Gegenstand der Studie war, dass die Wirkung von verschiedenen Ölen und Fetten auf die Bakterien im Mund- und Rachenraum getestet wurde. Es gibt insbesondere zwei Hauptverursacher von Karies. Zum einen handelt es sich um Bakterien, die aus der Saccharose im zerkauten Speisebrei abgesondert werden, sowie um eine besondere Form eines Hefepilzes, der für verschiedene Entzündungen im Mund- und Rachenraum verantwortlich ist. Allein Kokosöl war in der Lage, beide Krankheitserreger vollständig abzutöten. Gleichzeitig ließ es alle guten Bakterien im Mund- und Rachenraum überleben, sodass die Mundflora insgesamt ausgeglichen war.

3. Eine ebenfalls interessante Entdeckung (http://health.universityofcalifornia.edu/2012/06/03/can-coconut-oil-treat-alzheimers/) machte die britische Kinderärztin Mary Newport, die in den 2000er Jahren einen erstaunlichen Erfolg bei Alzheimer Erkrankungen hervorbrachte. Es handelte sich weniger um eine wissenschaftliche Studie im engeren Sinne, sondern um das Sammeln von Erkenntnissen. Sie fand heraus, dass der Ausbruch der Alzheimerschen Krankheit einen unmittelbaren Zusammenhang aufwies mit der Nutzung von Glucose im Gehirn. Trotz einer ausreichenden Zuführung von Glucose war das Gehirn eines Alzheimer Patienten nicht in der Lage, diese in die notwendige Energie umzuwandeln. Mary Newport begann, dem Patienten Kokosöl zu verabreichen mit dem Effekt, dass der Krankheitsverlauf innerhalb kürzester Zeit nicht nur stagnierte, sondern sich dramatisch verbesserte. Bis heute gilt der detaillierte wissenschaftliche Bericht von Mary Newport als Beweis für die Wirksamkeit von im Zusammenhang mit degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns.

Fazit

Die positive Wirkung von ist überwältigend. Und die Anwendung für den Organismus sowie für Haut und Haare ist denkbar einfach. Ein Glas im Bad und eines in der Küche zum Braten, Backen und Kochen reichen aus, um die Vorteile von Kokosöl nutzen zu können. Kokosöl sorgt als Hautcreme für eine geschmeidige Haut, aufgrund der antibakteriellen Wirkung für gesunde Zähne, eine gesunde Haut und für gepflegte Haare. Es ist ein idealer Stoffwechselanreger, der das Immunsystem stärkt und geeignet ist, vor Erkrankungen der Haut und vor degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns zu schützen. ist ein Gesundbrunnen für den gesamten menschlichen Organismus.